1975 - 2015 - 40 Jahre Freier Deutscher Autorenverband Landesverband Nord
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Literatur in der Remise

Von Krimhild Stöver und Ingrid Blohm (Pseudonym Inge Ried) wurde im Jahr 2008 eine an jedem ersten Mittwoch im Monat wiederkehrende, von 19-21 Uhr stattfindende Autoren-Lesung von jeweils bis zu drei (wechselnden) FDA-Autoren ins Leben gerufen.

Aktuell wird die Remise von Ingrid Blohm und Dorit Berger betreut. Den Kontakt zur Presse hält unser Mitglied, Frau Dorit Berger in Händen.

 

Die Lesungen finden in der "Remise" statt -die Remise, neben der "Klosterschänke"- gehört zu dem Bereich des ehemaligen Huder Zisterzienserklosters.

Der örtliche Rahmen ist für bis zu zwanzig Gäste gedacht und sehr ansprechend gestaltet.

Auch die Presse besucht diese Veranstaltungen gern und berichtet entsprechend.

 

Nach den Lesungen gibt es -bei dem ein oder anderen Getränk- immer wieder zwanglose Diskussionen mit den Autorinnen bzw. Autoren. In der kalten Jahreszeit immer auch gern am prasselnden Kaminfeuer.

 


Autoren, die Interesse haben aus ihren Werken vorzutragen, werden gebeten, sich mit Ingrid Blohm unter ingeried@gmx.de in Verbindung zu setzen.
 

 

Am 7. Juni 2017 war Marina Kushnir in der Remise zu Gast.

Hier der Pressebericht von Dorit Berger, aus der NWZ vom 09.07.17.

Marina Kushnir (Bild: Dorit Berger)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dorit Berger

 

Marina Kushnir las in der Huder Klosterremise

 

Am vergangenen Mittwoch fand in der Huder Klosterremise die letzte Lesung vor der Sommerpause des Freien Deutschen Schriftstellerverbandes (FDA) Nord statt. Zu Gast war dieses Mal die Oldenburger Autorin Marina Kushnir.

 

Die aus St. Petersburg stammende Autorin erzählte von ihren Enkeln (verriet aber dabei die eigenen Jahre nicht) und von der Wichtigkeit des Vorlesens für Kinder. Die Puppenmacherin, die auch zusammen mit Freunden jahrelang eine Puppenbühne betrieb, wurde von dieser Tätigkeit angeregt, eine Geschichte für Kinder ab 5 Jahren zu schreiben. Und natürlich sollten Puppen, bzw. Kuscheltiere die Hauptrolle darin spielen.

 

So entstand die „Geschichte eines Mäuserichs“, aus der sie dann vorlas. Da wird zunächst ganz realistisch geschildert, wie ein Kuscheltier industriell produziert wird, so auch unser Mäuserich. Der aber kann seine Umgebung bewusst wahrnehmen und in der Nacht sogar mit Seinesgleichen sprechen. Liebevoll wird nun geschildert, wie er vor Weihnachten von einem Ehepaar gekauft wird. So kommt er zu dessen Tochter Kitty, bekommt ein anderes Stofftier, nämlich Mausi zur Gefährtin und hätte es richtig gut haben können, wenn nicht...., ja, wenn er nicht verloren gegangen wäre. Nun beginnen seine Abenteuer. Einige Zeit hilft er einem Obdachlosen beim Betteln, dann will eine Frau ihn sogar zu einer Katze umnähen, er findet Freunde, mit denen er weitere Abenteuer erlebt und er lernt dabei die ganze Gefühlsskala des Lebens kennen: Liebe, Treue, Freundschaft und Mut, aber natürlich auch Angst und Verlassenheit. Nur soviel sei verraten,  dass es für den Mäuserich, wie in jedem Märchen, gut ausgeht.

 

Das Buch ist mit zauberhaften, von Marina Kushnir selbst gestalteten Illustrationen versehen, die geeignet sind, die Fantasie von Kindern anzuregen. Das erstaunlichste an diesem Buch ist jedoch die Sprache. Kushnirs Muttersprache ist Russisch, sie hat die Geschichte aber in Deutsch geschrieben. Und ihr gelang dabei etwas, was manchem deutschen Muttersprachler nicht so recht gelingt: die kindgerechte Sprache ist gleichzeitig ausgesprochen literarisch. Das komme, so die Autorin, weil sie Deutsch überwiegend aus Büchern gelernt habe, als sie vor knapp 20 Jahren nach Deutschland kam.

 

Die „Geschichte eines Mäuserichs“ wird nicht ihr einziges Buch bleiben. Verschiedene Geschichten sind schon fertig, wenn auch noch nicht erschienen, andere sind im Entstehen. So ist ein Wiedersehen und -hören in der Remise schon vorprogrammiert.

 

Im Juli findet, wie schon erwähnt, keine Lesung statt. Im August geht es dann mit einer Wanderung auf dem Jakobsweg weiter.

 

 

Ankündigung Wolfgang Melzer

 

Der Bremer Autor Wolfgang Melzer Bild: privat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dorit Berger

 

Wolfgang Melzer liest in der Remise

FDA Niedersachsen und Bremen heißt jetzt FDA Nord.

 

Es gibt Neuigkeiten vom FDA Niedersachsen und Bremen: ihn gibt es nicht mehr unter diesem Namen. Statt dessen hat er sich per Mitgliederbeschluss in FDA Nord umbenannt und als solcher ist er nach wie vor Veranstalter der Reihe „Literatur in der Remise“ an jedem ersten Mittwoch im Monat. Der fällt dieses Mal auf den 3.Mai, an dem um 19 Uhr die Huder Klosterremise ihre Türen öffnet. Gast ist in diesem Monat der FDA-Autor Wolfgang Melzer, der aus seinem neu erschienenen Roman „Meineid“ lesen wird.

 

„Durch eine Intrige und den Meineid eines Kollegen muss der Arzt Fabian Lindner eine fünfjährige Gefängnisstrafe absitzen. Als er entlassen wird, hat er alles verloren: seinen Beruf, seinen Ruf und seine Ehefrau. In einer dramatischen Suche bemüht er sich, sich zu rehabilitieren und den inzwischen in einem Drogenkartell untergetauchten Ex-Kollegen aufzuspüren. Nur knapp entkommt er einem mörderischen Anschlag auf sein Leben, ehe ihn seine Recherchen in die Wildnis des nördlichen Quebec in Kanada führen. Dort erwartet ihn die Hölle....“ (Klappentext)

 

Wolfgang Melzer ist gebürtiger Bremer, hat in Würzburg und Hamburg Chemie studiert und im Fachbereich Naturwissenschaften promoviert. In seiner Heimatstadt leitete er lange Jahre ein Chemielabor, arbeitete aber schon seit Jahren nebenbei als Lyriker, Roman-Autor und Kunstmaler. Er kann auf zahlreiche Veröffentlichungen zurück blicken. Neben dem FDA ist er auch Mitglied im P.E.N. 

 

Wo befindet sich die Remise?

Adresse: Von-Witzleben-Allee 3, 27798 Hude (Oldenburg)

 

Gebührenfreie, öffentliche Parkplätze befinden sich hinter der Wassermühle (1 min Fußweg) 

Wie geht es 2017 weiter?
  • Juli  Sommerpause

 

  • 02. August      Winfried Behlau - Thema Der Camino-Jakobsweg  

 

  • 06. September U. Noltenius und D. Welker - Thema Lyrik und Gesang

 

  • 04. Oktober     Hanna Seipelt

 

  • 01. November  Elisabeth Drab  Liest aus Gedichtband "TageKleider"

 

  • 06. Dezember   Elli Nohr

Was ist eigentlich "Die Remise"?

Die Remise gehört zum 1232 gegründeten Kloster Hude, einer damaligen Zisterzienserabtei. Das Gebäude diente in seinem Ursprung als Wirtschaftsgebäude zum Zweck der Unterstellung von Kutschen und Wagen.

Die Mönche brachten das Kloster damals mit der Herstellung von Töpferwaren, Ziegeln und Textilien zu einigem Wohlstand.

Nach Niedergang und Auflösung des Klosters, kaufte 1687 Kurt Veit von Witzleben das Klostergelände, samt der noch vorhandenen baulichen Anlagen. Das Anwesen ist noch bis heute im Besitz der Familie von Witzleben. Dem im siebzehnten Jahrhundert gegründeten Rittergut, diente die Remise als Pferdestall und später als Garage.

In der heutigen Zeit wird die Remise vom Betreiber der Klosterschänke Hude bewirtschaftet. Hier finden in rustikalem Ambiente Veranstaltungen, wie unsere monatlichen Autorenlesungen statt.

   

Detailblick auf die Ruine des ehem. Zisterzienserklosters. Bild: D.W.

Historie der Remiselesungen

Im Jahr 2017 lasen bisher:

Inge Ried und Detlef Welker, Ilka Silbermann, Christine Metzen-Kabbe, Wolfgang Melzer, Marina Kushnir.

 

Im Jahr 2016 lasen bisher:

Inge Ried, Alfred Büngen, Inge Merkentrup, Christine Metzen-Kabbe, W. Herzig, Ulrike Noltenius und Detlef Welker, Axel Berger, Helga Belschner mit Elisabeth Drab, Elli Nohr, Inge Ried, Maren Bohm.

 

Im Jahr 2015 lasen:

Inge Ried und Andrea Wendeln, Rudolf Schlabach (Alfred Büngen), Elli Nohr, Hanna Seipelt und Axel Berger, Frauke Röhrs (Begl.Enno Poppen, Posaune), Connie Herzog, Gerhard Stübner, Ulrike Noltenius und Detlef Welker, Heinz Zeckel, Rainer Kaune, Norbert Arzberger mit Mathias Kopetzki.